Piratenpartei und die 5%-Hürde


In einem kurzen Zahlenspiel hat Christian Soeder im Blog Rot steht uns gut zur kommenden Bundestagswahl ein paar Zahlen überschlagen, und kam zu dem Ergebnis, dass die Piratenpartei es wohl nicht über die 5%-Hürde schaffen wird. Das denke ich auch.

Im Internet ist die Piratenpartei zwar gut vertreten, aber das wird wohl eher die „gefühlte Temperatur“, als die richtige ist. In Deutschland wohnt noch ein beachtlich großer Teil an Menschen, die noch nie was von der Piratenpartei gehört haben, oder lieber die klassischen Parteien wählen möchte, weil er sich sonst an die Weimarer Republik zurück erinnert fühlt. Dass sie überhaupt so viel Beachtung bekommt, ist wohl eher dem Momentan Hype zu verdanken.

Die Piratenpartei muss bundeweit 5 Prozent erreichen, die magische Zahl beträgt also 2,33 Millionen Menschen.

Ich denke momentan, dass höchstens 200.000 Stimmen realistisch sind, also nicht mal 10% von Christan Soeders berechneter Mindest-Zahl. Sprich: Wird nix mit der 5%-Hürde.

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One Response to Piratenpartei und die 5%-Hürde

  1. Bastian Jansen sagt:

    Ich bin kein Pirat, glaube auch nicht, dass sie 5% holen, glaube aber schon, dass es mehr als 200.000 Stimmen sein werden. Bei der Europawahl waren sie außerhalb ihrer eigenen Community praktisch unbekannt und haben 230.000 Stimmen geholt (www.election.de). Ziehen wir Sachsen ab, sind wir noch bei mindestens 200.000. Seither sind sie bekannter geworden und die Wahlbeteiligung wird höher sein.
    Mehr als eine halbe Million Stimmen sind aber wirklich nicht drin.

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