Mein erster(s) Blog


Hallo,

das ist mein erster oder mein erstes Blog und schon habe ich die erste Hürde – rhetorisch würde ich ja am liebsten sagen „elegant“ – überwunden, aber es ist ja mittlerweile einfach usus, sich bevor man auch IRGENDETWAS im Netz publik macht, zu informieren, ob das a) richtig ist was ich gerade schreibe (google, Wikipedia) und b) auch ortographisch seine Richtigkeit hat (google, Word). Es sieht einfach in Zeiten von Wikipedia und co., ja ich möchte sagen, dumm aus, irgendwo einen Fehler zu machen, eine Wissenslücke zu besitzen oder plump Nicht-Wissen aufzufallen. Dann doch lieber glänzen und mal eben sein Nicht-Wissen zu Wissen machen, oder besser gesagt: Halb-Wissen. Sämtliche Foren sind ja heutzutage „inflationär“ mit Experten besetzt, die sich gegenseitig bekriegen, Fachbegriffe an den Kopf werfen und jeden auch nur  infitesimal kleinen Fehler rausquoten und mit harten Fakten nieder klatschen.

Aus diesem Grund habe ich auch direkt bei Wikipedia mal nach „Blog“ gesucht, denn ich war mir nicht sicher, welchen Fall man für das Wort benutzt. Gefühlstechnisch war ich eher bei der männlichen Variante (nicht abschrecken lassen, meine Damen), habe mich dann aber direkt belehren lassen, dass dies eine „zulässige Nebenvariante“ zu „das Blog“ ist.

Was erzähle ich denn, es ist einfach „standart“ geworden – um mal die denke ich mal für 80% der deutschen Internetnutzer (Empirie, nicht repräsentant), ich möchte es auch mal so ausdrücken: „zulässige Nebenvariante“ für „standard“, zu benutzen – Wikipedia als Absicherung vor einer schrecklichen Netz-Blamage aufzusuchen. Da kann die sorgsam aufgebaute Netzidentität schon mal schnell zerstört werden, innerhalb eines Bruchteils dessen, was man vorher in sie investierte.
Jedenfalls bin ich somit auf der sicheren Seite, wenn ich zukünftig weiterhin „der Blog“ sagen sollte. Ich für meinen Teil werde jedoch das wenigste, was hier veröffentlicht wird, vorher auf seine korrekte Schreibweise oder Richtigkeit überprüfen. Wenn man mit jemandem diskutiert (offline / klassische Kommunikation, für die jüngeren Leser), dann packt man auch keine Wörterbücher und Enzyklopädien aus. Ich werde mich aber über etwaige Berichtigungen und Hinweise in etwaigen Kommentaren freuen – das erspart mir die Zeit, selbst danach zu suchen.

Eigentlich wollte ich ja keinen Blog schreiben. Ich hatte trotz hoher Computer- und Netzaffinität immer eine gewisse Abneigung dagegen. Vielleicht eine ähnliche Abneigung, wie gegen den Apple-Hype. Aber mittlerweile ist es mir ein wenig lästig geworden, in verschiedenen Foren rumzuposten und auf Antworten zu warten. Meistens ging es mir auch nur um das „Aufschreiben“. Hier habe ich jetzt alles zentral.

Abschließend zu meiner Person:

Ich bin 23, männlich und bin Mitglieder der inflationären Gruppe der Studenten der Betriebswirtschaftslehre (hört sich zwar nicht so cool wie „International Business“ oder „Business Administration“ an, aber immerhin schon mal besser als „BWL“). Und jetzt keine Vorurteile, Kameraden.

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